C-Date Testbericht & Erfahrungen

Anbieter C-Date
Pro & Contra
  • Sehr hohe Frauenquote
  • Keine automatische Vertragsverlängerung
  • Gute Sicherheitsstandards und hohe Diskretion
  • Homepage wirkt etwas in die Jahre gekommen
Anzahl Mitglieder
  • 3.700.000
Verhältnis Geschlechter
  • 59% Frauen
  • 41% Männer
Preise
  • 3 Monate: 99,00€ (33,00€ / Monat)
  • 6 Monate: 129,00€ (21,50€ / Monat)
  • 12 Monate: 149,00€ (12,41€ / Monat)
  • Mitgliedschaft für Frauen kostenlos
Aktion Kostenlos anmelden
C-Date Bewertung
  • Mitglieder & Kontaktchancen
  • Registrierung & Bedienung
  • Preise & Vertrag
  • Sicherheit & Anonymität
  • Support & Service

Fazit

Wer nur an sexuellen Kontakten interessiert ist, liegt bei C-Date richtig. Frauen mit sexuellem Interesse lassen sich über die Plattform relativ einfach kennenlernen. Die Smartphone-App ist zudem sehr praktisch zum Zeitvertrieb unterwegs. Grund zur Beanstandung bieten lediglich vereinzelte Fake-Profile, die der Redaktion im Test aufgefallen sind.

4.8
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C-Date im Praxistest

C-date ist ein Online Portal zur Vermittlung von sexuellen Kontakten. C steh dabei für casual und möchte implizieren, dass es auf dem Portal unkompliziert zugeht. C-date ist Deutschlands bekanntestes Portal für unkomplizierten Sex, denn das Casual Date soll wünschenswerterweise zum Casual Sex führen. Doch inwiefern hält C-date was es verspricht? Die Betreiber der Seite garantieren genau das in ihrem Werbeversprechen, geben aber in den AGB’s keine Erfolgsgarantie.

Dennoch wird versprochen, dass hier Partner mit gemeinsamen Vorlieben zusammengeführt werden, große romantische Gefühle bleiben aber außen vor. Bei C-date geht es per Definition nur um den körperlichen Aspekt, um Affären, Sex Dates und die Erfüllung von Wünschen.

Ob dies nun eine langfristige Sexbeziehung oder der schnelle One Night Stand ist bleibt den beteiligten Parteien überlassen, Kontaktvorschläge gibt es augenscheinlich genug und so steht quasi immer Nachschub zur Verfügung.

So funktioniert C-date

Frauen melden sich kostenlos an bei C-date, Männer werden zur Kasse gebeten. Darin unterscheidet sich das Portal nicht von anderen seiner Art. Die Registrierung ist zunächst kostenlos, doch man wird schnell merken, dass man als Mann mit einem solchen Zugang nicht weit kommt. Nun hat man die Möglichkeit einen Premiumaccount zu kaufen. C-date lässt einem die Wahl zwischen drei verschiedenen Laufzeiten.

Mit dem Premiumaccount werden einem Mann 5 Kontaktvorschläge für drei Monate Bezahlmitgliedschaft garantiert, außerdem hat man so auch die Möglichkeit andere Mitglieder zu kontaktieren und sie darum zu bitten anonyme Fotos ansehen zu dürfen.

Bei der Kontaktaufnahme ist Originalität gefragt, mit 0815 Texten wie „Hallo, wie geht’s?“ oder ähnlichem banalem Smalltalk kommt Mann nicht weiter, denn schließlich hat man als Frau die Qual der Wahl in einem solch hoch frequentierten Portal. Auch mit allzu forschen und direkten Texten eckt man als Erstkontakt eher an.

Zusammenfassend versendet C-date zum einen passende Kontaktvorschläge aufgrund der Gemeinsamkeiten in den Profilangaben und zum anderen kann man – sofern man lieber selbst auf die Jagd geht – auch andere Mitglieder kontaktieren.

Verschiedene Kontaktmöglichkeiten stehen bei C-date zur Verfügung:

  • persönliche Nachrichten oder vorgefertigte Antworten auf erhaltene Nachrichten
  • Antipp-Funktion
  • Live Chat
  • Kontaktvorschläge über C-date

Das Profil

C-date überrascht bei der Erstellung des Profils mit reduzierter Einfachheit. Eine lange Vorgeschichte, unzählige Fragen, präzise Vorlieben, etc. hat man sich hier gespart. Das Profil zu erstellen ist genauso unkompliziert wie die in Aussicht gestellten Dates.

Verschiedene Punkte müssen abgearbeitet werden, bevor das Profil steht und man loslegen kann. Als erstes gibt man an was man auf dem Portal sucht, die wählbaren Optionen sind:

  • Singles treffen
  • Eine längere Beziehung
  • Flirten
  • Spiele
  • Zuschauen
  • Chatten

Im nächsten Schritt geht es darum welches Geschlecht man sucht und im dritten Schritt gibt man an in welchem Bundesland der mögliche Partner leben sollte.

Nun ist die Selbstbeschreibung an der Reihe. Augen, Haare und der Körperbau beschreiben das ungefähre Aussehen und dann folgt auch schon der letzte Schritt, nämlich die Angabe der E-Mail Adresse und die Festlegung des Passwortes. Via E-Mail kommt dann umgehend ein Aktivierungslink und schon ist man Mitglied bei C-date.

So schnell das Prozedere der Anmeldung auch erfolgt, so empfinden es viele User als nachteilig, dass keine Freitexte möglich sind, sondern nur fertige Optionen gewählt werden können.

Vorteilhaft ist aber, dass man fünf ausgewählte Fotos von sich selbst hochladen kann und frei ist in der Entscheidung, ob diese für alle Nutzer sichtbar sein sollen oder nur nach persönlicher Freigabe von ausgewählten Mitgliedern angeschaut werden dürfen.

Bis zur Freigabe bleiben die Fotos verschwommen. Wer auf ein Foto verzichtet, der bekommt von C-date automatisch ein immer wieder wechselndes Platzhalterfoto zugeteilt. Das kann vor allem für Kontakte mit denen man nicht so häufig schreibt verwirrend sein.

Der Nutzername den man sich zulegt kann übrigens auch dazu verwendet werden, gewissen Vorlieben gleich auf den ersten Blick darzustellen. Das Erotikprofil tut dann sein weiteres, um attraktive Kontakte anzulocken.

Der Erotiktyp

Der C-date Server stellt 84 Wahlmöglichkeiten bezüglich des Erotiktyps zur Verfügung. Fünf davon kann man als User auswählen, anhand derer der Server dann den individuellen Erotiktyp ermittelt. Die Wahlmöglichkeiten werden anhand von Bildern dargestellt, die die eigenen sexuelle Vorlieben darstellen. Alle fünf Bilder zusammen ergeben dann einen Erotiktyp.

Nimmt man diese Funktion nicht in Anspruch so wählt C-date automatisch fünf Bilder aus, die den erotischen Romantiker ergeben. Ist man das tatsächlich, so kann man diesen Schritt überspringen, aber falls nicht, sollte man die Wahlmöglichkeit in Anspruch nehmen, um sein Profil zu personalisieren.

Die Mitgliedschaft bei C-date

Die bezahlte Mitgliedschaft für Männer ist für drei Monate, sechs Monate und ein ganzes Jahr erhältlich. Ohne den Premiumaccount ist man zwar registriert, aber eben auch nicht mehr. Einen wirklich sinnvollen Nutzen hat so ein kostenloses Profil kaum, daher sollte man je nach Dauer zwischen 20 und 40 EUR im Monat investieren um C-date vollumfänglich nutzen zu können. Der Mitgliedsbeitrag sinkt übrigens bei einer höheren Laufzeit, für zwölf Monate werden pro Monat nur noch 19,90 berechnet, bei drei Monaten 39,90 EUR und bei sechs Monaten 29,90 EUR.

Bezahlt werden kann auf verschiedenen Wegen, entweder via Kreditkarte, Bankeinzug, Überweisung, Bareinzahlung oder Scheck. Die notwendige Diskretion steht dabei im Vordergrund, aus den Daten auf dem Kontoauszug ist nicht ersichtlich, dass es sich dabei um ein Casual Dating Portal handelt. Schließlich sind auf C-date auch viele User vertreten, die einen Seitensprung suchen.

Die Mitgliedschaft für Frauen ist übrigens kostenlos. Sie können völlig gebührenfrei alle Funktionen bei C-date nutzen.

Das Problem der Fake Profile

Da Frauen kostenfrei auf C-date unterwegs sind, gibt es nicht nur ernstzunehmende Userinnen unter ihnen. Die sogenannten Fake Profile sind ein Problem bei C-date. Vornehmlich Profile von Frauen mit extremen Wünschen oder Pseudonymen die sich aus wilden Zahlen- und Buchstabenkombinationen zusammensetzen sind meist nicht echt.

Gerade als Neuling mit den selben Vorlieben ist man anfangs ganz begeistert gleich mehrere Frauen mit ähnlichen Vorlieben gefunden zu haben. Doch wenn auf den ersten Kontakt gleich die Bitte kommt, man möge doch über eine E-Mail Adresse kommunizieren ist Vorsicht geboten.

Die E-Mails enthalten Anhänge mit Viren oder Trojaner, einmal angeklickt spionieren diese persönliche Daten auf dem Rechner aus oder können diesen komplett lahm legen.

Daher ist Vorsicht geboten, bei der Angabe der persönlichen Vorlieben. Man sollte sich fragen, ob man hier nicht dazu bereit ist Abstriche zu machen, eine weniger extreme Schiene zu fahren und dafür weniger Fakes, sondern mehr ernstgemeinte Kontaktvorschläge bekommt.

Im Nachteil sind dabei diejenigen, die auf C-date ihre derartigen Vorlieben mit Gleichgesinnten ausleben wollten. Die „Gleichgesinnten“ werden überwiegend Fake Profile sein.

Welche Mitglieder findet man auf C-date und wie sind die Erfolgschancen?

Die Altersgruppe der auf C-date registrierten User bewegt sich überwiegend im 30+ Bereich, Einige jüngere Mitglieder sind vertreten, aber das nur sporadisch. Von den 37.000 registrierten Mitgliedern sind 59% weiblich, 41% davon sind männliche User.

Der Großteil der Männer und Frauen ist dabei zwischen 35 und 44 Jahren alt, die Altersgruppen 55+ und 18-24 Jahre sind dabei am wenigsten vertreten.

Die Anmeldung erfolgt ganz klar mit dem Ziel, ein Casual Date zu verabreden. Dem Date soll natürlich der Casual Sex folgen, entsprechend sind ja auch die Angaben im Profil ausgelegt.

Meist suchen die User einen Seitensprung, sei es als dauerhafte Affäre oder als einmalige Angelegenheit. Oft können die Betreffenden geheime Fantasien in ihrer Partnerschaft nicht ausleben oder sind auf der Suche nach dem Reiz des Neuen.

Wenig romantisch gestalten sich daher die Kontakte, es wird ohne Scham über die eigenen Wünsche und deren Umsetzung gesprochen, fast schon wie bei einem Vertrag, nur dass es sich bei C-date um kostenlose Sexabenteuer handelt.

Der Umgang ist locker, der Tenor sachlich, dennoch muss man damit rechnen, dass man vor allem als Mann die Dame seiner Wahl etwas umgarnen muss. Zirka zwei Wochen vergehen vom Erstkontakt bis zum ersten Date, je nach User kann es sich dabei gleich um ein zwangloses Sexdate handeln oder um ein erstes Kennenlernen.

Anhand der Profile lässt sich im Vorfeld wenig über die sonstigen Interessen, Hobbys, den Beruf oder den Bildungsstand herausfinden, dafür ist C-date ja auch nicht gedacht.

Dennoch muss man sagen, dass ein Großteil der User zum Kreis der Ottonormalverbraucher gehört. Daher sollte man auch bei seinen eigenen Wünschen realistisch bleiben. Sexuelle Abenteuer sucht auf dem Portal sicherlich jeder, aber meist nur in einem relativ normalen Rahmen.

Schraubt man also seine Erwartungen nicht zu hoch und sucht nicht unbedingt nach dem extremen Bondage Sex oder anderen ausgefallenen Praktiken, so sind die Erfolgschancen auf C-date durchaus gegeben. Es ist außerdem hilfreich sein Profil immer up to date zu halten.

Die Kündigung

Ein kostenloses Profil zu löschen stellt keine große Schwierigkeit dar. Hier geht man einfach über das Backend zum entsprechenden Menüpunkt und nach der Bestätigung den Account zu löschen, entfernt C-date – immerhin anders als Facebook, welches Daten nur deaktiviert – das komplette Profil und sämtliche Daten.

Ein kostenpflichtiges Profil zu löschen bedarf etwas mehr Aufwand. Hierfür benötigt C-date eine Unterschrift. Im Backend kann ein PDF-Formular erzeugt werden, welches man als Fax nach Luxemburg zum Firmenstandort schicken muss.

Das stellt natürlich ein relativ umständliches Prozedere dar, denn die wenigsten User besitzen heute noch ein Faxgerät. Doch das ist wahrscheinlich so gewollt von C-date, schließlich möchte man Premiumaccountmitglieder nicht so gerne aufgeben.

Außerdem gilt zu beachten, dass man 14 Tage vor Beendigung des Buchungszeitraumes kündigen muss, da sich dieser sonst um den entsprechenden Zeitraum verlängert.

Der Bezahlaccount wird dann auch nicht völlig gelöscht, sondern zunächst in einen kostenlosen Account umgewandelt. So bleibt man für alle Fälle – und zum Vorteil für C-date – dem Portal als passives Mitglied erhalten.

Der Datenschutz bei C-date

Die Betreiber des Portals machen keinen Hehl daraus, dass sie sich sämtliche Daten der User zu Marketingzwecken zusichern lassen. Warum und in welchem Umfang die anonymisierten Daten verwendet werden bleibt unklar, wer dies nicht möchte hat die Möglichkeit die Datenschutzvereinbarung zu kündigen.

Positiv erwähnenswert ist, dass alle Daten nach der Löschung eines Profils ebenfalls gelöscht werden und das ist bei Weitem keine Selbstverständlichkeit.

Mobile App

Wer unterwegs ist und Langeweile hat, der schaut einfach mal, ob es bei C-date Neuigkeiten gibt. Die Betreiber ködern über die App potentielle Premiummitglieder mit günstigeren Einstiegsangeboten, die nach einer Weile jedoch in den normalen „Webseitentarif“ wechseln.

Die App an sich bietet alles was die Homepage auch bietet, wirkt insgesamt sogar etwas organisierter und ist leichter zu bedienen als diese.

Unser Fazit zu C-Date

C-date ist mit seinen 12.000 aktiven Mitgliedern täglich einen Besuch wert. Die kostenlose Registrierung und die anschließende Profilerstellung fällt positiv ins Auge. In nur zehn Minuten sind die Profilangaben getätigt und wer nun als Mann den Account in vollem Umfang nutzen möchte, kann auf einen Premiumaccount upgraden.

Da für die Damenwelt das Portal mit all seinen Funktionen kostenlos ist, tummeln sich hier unzählige Fakes und zudem gibt es auch einen Frauenüberschuss. Die Fakeprofile ließen zumindest zum Großteil vermeiden, wenn auch weibliche User eine kleine Gebühr zahlen müssten.

Das Werbeversprechen von C-date wird teilweise eingehalten. Man kommt relativ leicht mit potentiellen Sexpartnern ins Gespräch und es kommt auch zu persönlichen Treffen. Wer eine lockere Affäre oder sexuelle Abenteuer mit wechselnden Partnern sucht ist hier definitiv gut aufgehoben. Eine Erfolgsgarantie seitens C-date gibt es aber nicht. Alles kann, nichts muss ist hier die Devise und geht ein Date schief oder es kommt nicht zum erwünschten sexuellen Kontakt weil vielleicht einfach die Chemie nicht stimmt, so muss man das in Kauf nehmen.

Man kann allerdings sicher sein, dass das Portal wirklich versucht seine Mitglieder zusammenzubringen. Kontaktvorschläge seitens C-date gibt es immer wieder, ganz so einfach ist es aber dann doch nicht erotische Treffen zu verabreden. Es bedarf auch hier einer gewissen Vorarbeit – meist im Rahmen von ein bis zwei Wochen – bei der man sich gegenseitig vorsichtig abklopft und einen gewissen Rahmen festlegt. So weiß man aber immerhin worauf man sich einlässt und wo das Casual Date hinführen kann und soll.

Das umständliche Kündigungsprozedere hingegen fällt negativ ins Auge, hier wäre eine einfachere Lösung ohne Fax wünschenswert.

Die Preise für den Premiumaccount liegen im durchschnittlichen Bereich für derartige Dating Portale, doch mit der Nutzung der Daten zu Marketingzwecken verdienen die Betreiber praktisch doppelt und kreieren auch ein etwas zwielichtiges Image, vor allem in Verbindung mit der komplizierten Kündigung.

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